Mittwoch, 13. August 2014

Bewaffnet, doch als Friedensheld ... ???

... oder "das Recht des Stärkeren"



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Der Angegriffene hat die älteren Rechte – er hat die Futterstelle entdeckt und ist auch täglich der Erste, wenn die Dämmerung eingesetzt hat.

Der Angreifer kam und kommt immer später – aber er ist der Größere und Stärkere!
Das beste Recht nutzt nichts, wenn sich der Stärkere durchsetzt.
Irgendwie erschließen sich da doch Parallelen, oder …


 

Donnerstag, 24. Juli 2014

Babyalarm …


Endlich hat es seit gestern auch in unserer Gegend ergiebig geregnet – es war nach der langen Hitzeperiode auch höchste Zeit, denn an den landwirtschaftlichen Kulturen, die ansonsten in diesem Jahr gut stehen, zeigten sich erste Trockenschäden.
Als ich nach dem ersten starken Regenguss in der Dämmerung nach draußen ging, um die gefräßigen Kapuzinerschnecken einzusammeln, hätte ich sie auf dem Gehweg fast übersehen – die gut getarnten Baby-Teichmolche. Sie benutzten die Feuchtigkeit offenbar für ihren ersten Landgang und nutzten die Restwärme der Betonsteine, um ihre kleinen Körper zu temperieren. Im Gras habe ich heute auch welche entdeckt.


Nun ist äußerste Vorsicht bei jedem Schritt angesagt, um die kleinen Lurche nicht zu zertreten. Denn sie sind – in Abhängigkeit von ihrer Körpertemperatur – nicht ganz so flink wie Eidechsen.
Auch habe ich schon erlebt, dass sie gar nicht flüchten, sondern sich nur auf den Rücken drehen, um mit ihrer leicht rötlich gefärbten Unterseite einen vermeintlichen Beutejäger abzuschrecken.

Leider werden viele dieser kleinen Lebewesen bei ihren Landgängen das Leben lassen müssen – einerseits füttern Vögel jetzt noch ihre Jungen und die kleinen Teichmolche sind ja gerade mal 3-4 cm lang (also Wurmgröße).
Der größte Feind ist aber der Mensch mit seiner „Rasenmähmanie“, der wöchentlich oder noch öfter jedem wachsenden Halm und allen Pflanzen, die nicht seinem Ideal von einem sterilen Rasen entsprechen, den Garaus macht und dabei auch alles lebendige Getier auf diesem grünen Teppich vernichtet.
Mein Rasenmäher bleibt auf jeden Fall vorerst in der Garage und wird keine Teichmolche häckseln.



 

Mittwoch, 23. Juli 2014

Im Garten entdeckt


Heute bin ich mit der Kamera einfach mal durch den Garten gegangen (was soll man bei den tropischen Temperaturen auch anderes tun) und habe aufgenommen, was mir gerade so gefiel.
Der Phlox blüht in diesem Jahr einfach prächtig und die Farbvarianten begeistern mich täglich aufs Neue.


 

Im kleinsten Gartenteich (3.700 l) habe ich diese frisch aufgeblühte, im Schatten liegende Seerose entdeckt.

 
Auf der Pflanzeninsel im großen Teich war diese Sumpfpflanze gerade erblüht. Leider weiß ich nicht mehr wie sie heißt.

 
Diese Taglilie hat eine besonders schöne Farbe, sie wächst aber sehr langsam. Vielleicht ist sie mit ihrem Standort unzufrieden, ich werde sie wohl nochmals versetzen.

 
Die Trompetenblume hat inzwischen den Dachüberstand erreicht, das Regenrohr völlig umwachsen und blüht endlich nach 3 Jahren Standzeit.

Auch der Wasserdost blüht in diesem Jahr wieder reichlich und lockt die Schmetterlinge in den Garten. Es war nur etwas windig und sie wollten ihre Farbenpracht nicht zeigen.

Nur an einer geschützten Stelle versuchte ein Tagpfauenauge kurz die Flügel zu öffnen.


Die Sperlinge sind schon bei der dritten Brut und füttern eifrig ihre Jungen. Diese Nestlinge sind schon etwas größer und nehmen das gereichte Futter schon an der Kastenöffnung ab.


An diesem Nistkasten wartete der Altvogel ziemlich lange, bevor er vollständig im Kasten verschwand (vermutlich sind die Jungen gerade erst geschlüpft).


Auch in dieser „Wohnung“ sitzen junge Sperlinge. Ich musste lange warten – als ein Elterntier endlich mit Futter auf der Sitzstange saß, war die Kamera aber so was von duster – „Batterie leer“. L
 
Abends fielen mir dann auf der Gießkanne ziemlich große Verdauungsrückstände einer Spinne auf. Sie hatte sich schon in ihr Fangnetz in der Terrassenecke begeben und wartete auf neue Beute.
 
 
 
 
 

Montag, 21. Juli 2014

Bunte Sommertaschen – einfach selbst gemacht …

… und sicher sein, dass es keinen Doppelgänger gibt (soll bei manchen Frauen ja sehr wichtig sein J).

 

Wieder einmal ein Einblick in meine Handarbeitsecke.
Man kann sie einfach aus Wollresten fertigen oder natürlich auch eine spezielle Wolle verwenden.

Ich habe Wollreste, 100% Polyacryl für Nadelstärke 3 - 3,5 genommen (geht schnell und die Taschen werden auch nicht schwer), die Griffe kann man in jedem Bastel- bzw. Handarbeitsshop erwerben.
Für das Futter hatte ich noch einen Rest elastisches Polyester („Präsent 20“ – wer sich noch an diese DDR-Marke erinnern kann) vorrätig.

 


Bei dieser bunten Tasche wurde zunächst ein großes Granny Square gehäkelt, auf die Hälfte zusammengelegt und die Seiten zusammengehäkelt. Dann folgen Runden ebenfalls in der einfachen Granny Square-Technik (3 Stäbchen und 1 Luftmasche) und als oberer Rand Runden aus festen Maschen in 4 Grüntönen.

 

Hier wurden 18 einzelne bunte Granny Squares (5 Runden) gehäkelt, die 6. Runde bei allen in Braun. Mit dieser braunen Wolle wurden zum Schluss auch alle Teile mit Kettmaschen verbunden.


Anleitungen für die „African Flowers“, die mir besonders gut gefallen, findet man zahlreich im I-Net. Für diese Tasche habe ich 26 Stück gehäkelt und sie zusammengenäht. Dabei wurden die Sechsecke rechts auf rechts gelegt und nur durch die hinten liegenden Schlaufen der Randmaschen gestochen, um die Struktur der „Flowers“ zu erhalten.

Diese Tasche bekommt meine Mutter mit etwas Inhalt zu ihrem 89. Geburtstag. Sie kann nicht mehr handarbeiten und liebt bunte Wolle über alles. – Irgendwie habe ich da wohl ein Gen abbekommen. J


 

Freitag, 18. Juli 2014

Sommerliche Impressionen


Warum denn in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah …

Gelber Sonnenhut
Malve
Königskerze
Blutweiderich
Schafgarbe
Storchschnabel
 
  Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Christian Morgenstern)
 

Gartenhibiskus
Calla
Rote Taglilie
Gelbe Taglilie
Gelber Sonnenhut
Roter Sonnenhut
Gelber Sonnenhut
Weißer Sonnenhut
Hybrid Roter/Weißer Sonnenhut
Yucca
 
In der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.
(Friedrich Nietzsche)


Flammenblume (Phlox)
Bauernhortensie
Tellerhortensie
Japanische Anemone
Gelber Lerchensporn
Roter Spierstrauch
Weißer Spierstrauch

Wie viel ich Täuschung auch erfuhr im Leben und im Lieben,
du bist mir allzeit, Natur, du bist mir treu geblieben.
(Emanuel Geibel)

Petunie
Hängepetunie
Verbene
Hängebegonie
Callas
Knollenbegonie

Zottiges Weidenröschen - eine selbst angesiedelte "Wildblume" :-)
Teichfrosch


Die ständige Erneuerung der Natur hilft uns ein wenig über die Schrecken des eigenen Verfalls hinweg.
(Harald Nicolson)



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